11 Okt 2021

- «Das Verrückte ist, ich lese die gesamte, absurde Geschichte von dieser Kindesentführung in Corona-Zeiten. Reiner Zeitverlust. Einfach ein verrücktes Huhn von junger, überforderter Mutter und ein paar komische Typen, welche offenbar nichts Handfestes zu tun haben. Man kann es auch so sagen. Fertig. Pasta…»

(Madisch reagiert nicht)

«Eigentlich setzen diese Leute das Szenario um, welches sie auf der anderen Seite vermuten und zu bekämpfen glauben…»

-          «Welche andere Seite?»

-          «…irgendwie sowas wie ‘the deep state’….»

-          «Siehst du…und schon trampelst du in die Falle…»

-          «Welche Falle?»

-          «..dem vermeintlich Bösen einfach einen Namen geben.»

-          «Ich sag ja nur, die Qanon sagen das so…»

-          «Wer?»

-          «…veräppelst du mich? – und sagst danach wieder, dass ich in irgendeine Falle getrampelt sei?»

-           «…ist ja gut, Edi: Dem vermeintlich Bösen einen Namen geben ist ok; Ängste in Furcht verwandeln, das bändigt diese....»

-          «..nur sollte die konkrete Furcht nicht noch schlimmer, fantasievoller als die diffusen Ängste sein…»

-          «Mir scheint euch Menschen komme das Gefühl der Geborgenheit abhanden. Ihr rast rastlos überall umher – innerlich, wie äusserlich. Corona hin oder her.»

-          «Ist ja gut, Madisch. Ich bin jetzt gestern mal wieder in den Bergen gefahren.. ich weiss, du hast es nicht gern, wenn ich weg bin….»

-          «Keine Sorge Edi. Ich habe mich geborgen gefühlt.»